PR-Nr. 10009-0006-12/2017
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Leichtbau auf der ZOW: Werkstatt, Vorträge und Sonderschau

Zur Zuliefermesse Ostwestfalen ZOW vom 6. bis 8. Februar 2018 in Bad Salz­uflen feiert die Interessengemeinschaft Leichtbau igeL e.V., Her­ford, ihr zehnjähriges Bestehen. Dazu trommelt sie das Who-is-who der Unterneh­men zusammen, die den aktuellen Stand der Entwicklun­gen im Möbel-, Ob­jekt- und mobilen Leichtbau repräsentieren. Sie decken das gesamte Spek­trum der Möglichkeiten vom leichten über das flexible bis hin zum ökologi­schen und nachhaltigen Möbel ab und bieten sich Verarbeitern – ganz im Sinne des Workshopcharakters der Messe – als Problemlöser für konkrete Aufgabenstellungen an.

Im Zentrum der etwa 900 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche nahe des Eingangsbereiches der Messehalle 20 stehen die Informations­stände und Werkbänke der igeL-Mitglieder. Hier geht es um moderne Leichtbaumateria­lien, Hochleistungswerkstoffe und ihre Verbindungs- respektive Befesti­gungsmöglichkeiten, die zum „Be-greifen“ einladen. Praktische Vorführungen animieren die Besucher, mit ihren individuel­len Anforderungen in Form von Platten oder Musterstücken auf die Aus­steller zuzugehen.

Größte Anziehungskraft dürften die Sonderexponate entfalten. Der Wohnmo­bilhersteller Knaus Tabbert, Jandelsbrunn, zeigt dazu den Leichtbaucaravan „Travelino“ erstmals als Serienmodell. Beeck Küchen, Bad Oeynhausen, prä­sentiert seine Leichtbauküche, die bereits zur Herbstmesse 2017 für Furore sorgte. Unter dem Label „Burnout“ prä­sentiert die DOT GmbH & Co. KG zur ZOW eine Outdoor-Küche und be­dient damit ein Trendthema. Mit von der Partie wird auch die Firma Hüttenhölscher Maschinenbau aus Verl sein. Sie zeigt eine Roboterzelle zur automatisierten Fertigung von „Kettboard“-Leicht­bauplatten.

Der Messemittwoch steht dann ganz im Zeichen des Leichtbaus. Unter der Regie von Trendscout Katrin de Louw bearbeiten Vertreter der igeL-Mitglieds­unternehmen als Referenten im Vortragsforum den Themen­schwerpunkt „Leichtbau / Werkstoffe und Bionik“. Am Abend dann star­tet „Die lange Nacht des Leichtbaus“, in der der Verein mit einem offi­ziellen Teil und einem Get-together zum gemeinsamen Austausch mit allen Interessierten seinen zehn­ten Geburtstag feiern möchte.

Begleitend erscheint zur ZOW eine Dokumentation über ein Jahrzehnt Inte­ressengemeinschaft Leichtbau. Daneben entsteht ein Leichtbau-Handbuch, das Nutzern aus dem Möbel-, Objekt- und Messebau als In­spirations- und In­formationsquelle dienen soll; ein Vorabdruck bietet zur ZOW einen ersten Einblick.

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Bildtext 1: Zur ZOW in Bad Salzuflen trommelt die Interessengemeinschaft Leichtbau igeL e.V. auf einer Fläche von etwa 900 Quadratmetern nahe des Eingangsbereiches der Messehalle 20 das Who-is-who der Unternehmen zusammen, die den aktuellen Stand der Entwicklungen im Möbel-, Objekt- und mobilen Leichtbau repräsentieren. Grafik: Koelnmesse

Bildtext 2: Modernes, puristisches Möbeldesign: Die sehr dünne Tisch-platte des „Yuno“-Stapeltisches ist aufgrund des Einsatzes von „Lisocore“ höchst stabil und äußerst biegefest. Der Hersteller, die Lightweight solution GmbH, Bad Aibling, präsentiert die Möglichkeiten des Materials auf dem Gemeinschaftsstand der Interessengemeinschaft Leichtbau zur ZOW. Foto: Wiesner-Hager

Bildtext 3: Größte Anziehungskraft dürfte zur ZOW 2018 die Sonderfläche zum Thema Leichtbau entfalten. Hier zeigt der Wohnmobilhersteller Knaus Tabbert, Jandelsbrunn, den Leichtbaucaravan „Travelino“ erstmals als Serienmodell. Foto: Knaus Tabbert
Bildtext 4: Beeck Küchen, Bad Oeynhausen, präsentiert zur ZOW die weltweit erste moderne Leichtbauküche als „Kettboard“-Hybridkonstruktion. Sie ermöglicht eine Materialeinsparung von bis zu 30 Prozent bei den Korpussen. Foto: Beeck Küchen

Bildtext 5: Unter dem Label „Burnout“ präsentiert die DOT GmbH & Co. KG zur ZOW eine Outdoor-Küche und bedient damit ein Trendthema. Der Korpus besteht aus 100% witterungsbeständigen Materialien. Neben Edelstahl kommt in der Hauptsache eine Kunststoff-Leichtbauplatte mit gelaserten Schmalflächen zur Anwendung. Foto: DOT GmbH & Co. KG

Bildtext 6: „Banova“ ist ein Leichtsperrholz, produziert aus FSC-zertifizierten Balsafurnieren, das die 3A Composites GmbH im Rahmen der Leichtbau-Präsentation zur ZOW vorstellt. Zum Portfolio gehört auch „Banova Superflex“, das dank einer textilen Mittellage hochflexibel ist und sich aufgrund der geringen Rückstellkraft der Deckschichten zu dauerhaft formstabilen Komponenten verkleben lässt. Foto: 3A Composites GmbH

Bildtext 7: Die Grama Blend GmbH, Sulzbach-Rosenberg, präsentiert zur Leichtbau-Sonderschau anlässlich der ZOW 2018 eine 15 mm dicke Möbelfront in Hybrid-Naturstein. Das Gewicht beträgt nur ca. 16 kg/m²; die Ausführung in konventionellem Massivstein wiegt dagegen 45 kg/m² und kann nicht mit Standardbeschlägen verarbeitet werden. Foto: Grama Blend
Bildtext 8: Eignet sich als schallschirmendes Wandelement im Open-Space: das Leichtbau-Wandsystem „Kandela T38“ der Wacosystems GmbH & Co. KG aus Herford. Das Unternehmen produziert transluzente und hinterleuchtbare, transportable Designpaneele aus Kunststoffwabenkernen mit schalldämmenden Eigenschaften und präsentiert diese auf der Leichtbau-Ausstellung im Rahmen der ZOW 2018. Foto: Wacosystems

Bildtext 9: Dem Trend zur Leichtbauweise folgend findet Weber, Wolfratshausen, neue Wege in der Verbindungstechnik. Das TSS-System (thermischer Stoffschluss) ermöglicht es, Kunststoffdome in Sandwichstrukturen zu setzen, die aus einem Waben- oder Schaumkern und Deckschichten aus faserverstärkten Kunststoffen bestehen. Foto: Weber
Bildtext 10: Die neue Stickpistole mit Adapter und individueller 2 mm-Ausspritzdüse bietet Novoryt auch im kompletten Set samt Sticks in Standardfarben, Ausspritzform für Restmaterial aus der Pistole, Aluminium-Abkühlblock mit Antihaftöl und Abstecheisen. Damit lassen sich feine Nacharbeiten an Leichtbaumaterialien mit hohem ästhetischem Anspruch und ohne Materialverlust realisieren. Foto: Novoryt
Bildtext 11: Mit kennzeichnungsfreien Mikro-Emissionsklebstoffen bietet Henkel maßgeschneiderte Lösungen für den Leichtbau. Auch der Spezialklebstoff für die weltweit erste Leichtbauküche aus dem Hause Beeck kommt aus Düsseldorf. Foto: Henkel

Bildtext 12: EJOT, Bad Berleburg, hat mit dem „TSSD“ (Thermischer Stoff-Schluss-Dom) ein Produkt mit dazugehörigem Fügeverfahren entwickelt, das es ermöglicht, Bauteile aus innovativen Leichtbauwerkstoffen sicher und mit hohen Festigkeiten miteinander zu verbinden. Foto: EJOT

Bildtext 13: Das IPD – Import Promotion Desk präsentiert als neues igeL-Mitglied auf dem ZOW-Gemeinschaftsstand indonesische Leichtholzprodukte. IPD ist eine Initiative zur Importförderung in Deutschland, die die Interessen deutscher Importeure gezielt mit denen von Exporteuren aus aufstrebenden Wachstumsmärkten der Partnerländer zusammenführt. Foto: IPD

Bildtext 14: Mit der neuen Kaltschmelz-Technologie von Würth sind Verbindungen in Leichtbauplatten sofort belastbar und können unmittelbar bearbeitet werden. Foto: Würth

Bildtext 15: Die Vomo Leichtbautechnik GmbH & Co. KG aus Laer produziert Wabenplatten nach Kundenwunsch. Die Produkte kommen im Laden-, Möbel- und Ausstellungsbau, in Booten und Wohnmobilen sowie als Büroabtrennungen zum Einsatz. Foto: Vomo

igeL e.V.

Die Interessengemeinschaft Leichtbau, kurz igeL, wurde 2008 in Herford mit dem Ziel gegründet, ein Kooperationsnetzwerk zu schaffen, das die Idee der Leichtbauweise im Innenausbau und der Möbelindustrie fördert und verbreitet und dazu die Experten aus Forschung und Lehre, Wirtschaft sowie industrieller und handwerklicher Praxis aller Verarbeitungsstufen zusammenbringt. Dem gemeinnützigen Verein gehören etwa 80 Mitglieder aus den Bereichen Möbel- und Möbelzulieferindustrie, Handwerk und Innenausbau, Caravanindustrie, Möbelhandel, Forschung und Entwicklung an. Der Wissenstransfer erfolgt über die alle zwei Jahre stattfindenden Leichtbausymposien, über Exkursionen zu Unternehmen und Hochschulen sowie über das Engagement in den Arbeitskreisen „Normung und Klassifizierung“, „Information und Weiterbildung“, „Marketing und Kommunikation“.

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