PR-Nr. 10008-0057-04/2019
Download PDF

Führungswechsel im Holzwerk Rockenhausen

Seit 1. April 2019 führt Martin Rau (53) zusammen mit Burkhard Schreiber die Geschäfte des zur Kesseböhmer-Gruppe gehörenden Holzwerks Rockenhausen. Hans-Peter Krakehl hat das Unternehmen zum 31. März 2019 aus persönlichen und familiären Gründen verlas­sen. Seinen Ausstieg und die Übergabe hatte er in Abstimmung mit Kesseböhmer von langer Hand vorbereitet; seit 1. September 2018 wurde Martin Rau eingearbeitet.

Hans-Peter Krakehl kaufte das Holzwerk Rockenhausen 1998 als Produk­tionsbetrieb für Rollläden und Holz-Ziergitter für Möbel. In einem ers­ten Schritt erweiterte er das Produktportfolio um hochwertige Holz-In­nen­ausstattungen für Schubkästen und Auszüge im Unterschrank von Kü­chen, Bädern und im Wohnbereich, für die das Unternehmen heute in erster Linie steht. Als Meilenstein gilt der Bau eines neuen Werkes mit einer Produktionsfläche von 4.000 und einer Bürofläche von 550 Quad­ratmetern. Innovationen und kundenbezogene Programme vor allem für die großen europäischen Küchenmarken trugen dazu bei, die Marke Ro­ckenhausen kontinuierlich weiterzuentwickeln.

2016 übernahm die Kesseböhmer Holding auf Basis einer langen ver­trauensvollen Zusammenarbeit und gemeinsamer Projekte für die In­dustrie das Holzwerk und ergänzte damit ihr Produktportfolio beim Thema Stauraumorganisation. „Mit der durch den Kauf von Rockenhau­sen hinzugewonnenen Material- und Fertigungskompetenz ‚Holz‘ eröff­nen sich neue Möglichkeiten, dem zunehmenden Wunsch der Kunden nach Differenzierung und Individualisierung zu entsprechen, neue Kon­zepte und kleinere Serien zu bieten“, betonte damals Kesseböhmer-Ge­schäftsführer Burkhard Schreiber. Von diesem Zeitpunkt an richtete er zusammen mit Hans-Peter Krakehl und dem Führungsteam vor Ort dank zahlreicher Synergien mit dem Mutterwerk und Investitionen das hand­werklich orientierte Unternehmen schrittweise auf eine industrielle Ma­nufaktur aus und stärkte den Standort Rockenhausen.

Jetzt übernimmt Martin Rau die Führung vor Ort und leitet gemeinsam mit Burkhard Schreiber das Holzwerk Rockenhausen. Rau ist diplomier­ter Holztechnikingenieur und kommt vom Büromöbelhersteller Kinnarps AB, Schweden, wo er vier Jahre lang die Position als International Product Manager innehatte. Seine Karriere startete Rau 1992 bei der Samas Deutschland GmbH & Co. KG in Worms. Dort verantwortete er Produktmanagement und -entwicklung des Bereichs Büromöbel, bevor er als Leiter der Produktentwicklung zu Nolte Möbel, Germers­heim, wechselte.

Hans-Peter Krakehl sieht das Holzwerk Rockenhausen in der Kesseböh­mer-Unternehmensfamilie gut aufgehoben und zukunftssicher aufge­stellt und fühlt sich dem Unternehmen und den Kollegen weiter eng verbunden.

Hochauflösende Bilder

Für hoch aufgelöste Bilder klicken Sie bitte auf das jeweilige Vorschaubild.

Bildtext: Seit 1. April 2019 führt Martin Rau (53) zusammen mit Burkhard Schreiber die Geschäfte des zur Kesseböhmer-Gruppe gehörenden Holzwerks Rockenhausen. Foto: Holzwerk Rockenhausen

Kesseböhmer

Als international agierendes Unternehmen der metallverarbeitenden Industrie gehört Kesseböhmer zu den erfolgreichsten Möbelzulieferern weltweit. Produziert wird an sieben Standorten in Deutschland sowie in Aschach/Österreich und Budapest/Ungarn. Das Produktprogramm umfasst Beschlagsysteme für die Küchenmöbel- und Wohnmobilindustrie, Ergonomietechnik für die Büromöbelindustrie, Zulieferteile für die Automobilindustrie sowie Warenpräsentationssysteme und Ladenbau für den Handel. Mit 2.990 Mitarbeitern erwirtschaftete das 1954 gegründete Familienunternehmen 2018 einen Umsatz von rund 600 Mio. Euro. *** Kesseböhmer GmbH * Mindener Straße 208 * 49152 Bad Essen * www.kesseboehmer.de

« zurück zur Übersicht

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.