PR-Nr. 10001-0019-09/2017
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Basys: Starke Technik für sichere Türen

Wenn etwa alle zwei bis drei Minuten in Deutschland ein erfasster Einbruch stattfindet und jeder zehnte über die Eingangstür zu Wohnung oder Haus, bedeutet das umgerechnet: Jede halbe Stunde wird über die Tür eingebrochen. Was sich auf Basis der polizeilichen Kriminalitätsstatistik berechnen lässt, gibt Anlass, Haus- und Wohnungsabschlusstüren für eine wirksame Einbruchprävention in den besonderen Fokus zu nehmen. BaSys – Bartels Systembeschläge hält dafür die passende Technik parat: mechanische Lösungen für die Schloss- und Schließblech-, aber auch und insbesondere für die häufig vernachlässigte Bandseite.

Höchste Sicherheit nach Widerstandsklasse RC4 im Bereich der verdeckt liegenden Bänder bietet Basys mit dem „Pivota DXS 300 Steel Safe“. Der Name verrät: Das Band und sein Gelenk bestehen komplett aus Stahl. Die integrierte Bandseitensicherung verhindert, dass sich der Türflügel horizontal oder vertikal verschieben lässt. Dabei greift ein gehärteter Stahlstift auf der Zargenseite in eine Bohrung mit Kragen auf der Gegenseite.

Das „Pivota DXS 300 Steel“ gilt mit seiner Tragfähigkeit von bis zu 350 Kilogramm pro Paar als Schwerlastträger innerhalb der Produktfamilie der verdeckt liegenden Bänder. Mit einer externen Bandseitensicherung lassen sich aber auch Eingangstüren mit niedrigerem Gewicht und unabhängig von der Art des Bandes für die Widerstandsklasse RC3 sichern. Die Lösung von Basys wird flügelseitig mit einem entsprechenden Gegenstück in der Zarge montiert und bleibt für die sichere Verbindung justierbar.

Kommt kein verdeckt liegendes Band, sondern ein Objektband bei Haus- oder Wohnungsabschlusstür zum Einsatz, so ist der Einbruchschutz bei den Produkten von Basys bereits inklusive. Eine Stiftsicherung, die allen „Objecta“-Türbändern eigen ist, unterscheidet das Produkt vom sonst üblichen Standard. Die als Fixierstifte fungierenden Madenschrauben erfüllen den Zusatznutzen der Einbruchhemmung nach RC2, weil sie bei geschlossener Tür verhindern, dass sich der Tragbolzen löst und die Achse ohne Weiteres heraustreiben lässt.

Den RC3-Standard erfüllen „Objecta“-Bänder, wenn sie mit einer Materialstärke von 4 mm, verschweißten Rollen oder Sicherheitsstiften ausgestattet sind. Letztere sorgen für eine höhere Aushebefestigkeit im Türblatt. Spezielle dreidimensional justierbare Bandaufnahmen ergänzen die RC3-geeigneten Objektbänder. Mit einem so genannten geschlossenen Rahmenteil lässt sich das Band darüber hinaus dauerhaft und sicher mit der Bandaufnahme verschrauben – es kann bei einem Einbruchversuch nicht herausgedrückt werden.

Im Bereich der Einbohrbänder, die Basys unter dem Namen „Combica“ führt, eröffnen verstärkte Bandaufnahmen, wie zum Beispiel die Stahltasche „ST43“, die Möglichkeit, Serientüren über eine einfache Nachrüstung in einbruchhemmende Elemente mit RC2-Standard zu verwandeln.

Bei den Schließblechen führt Basys nach eigenen Angaben mit seinem „Stabilo“-System den deutschen Markt an. Das verwendete Material – Stahl und Edelstahl – sorgt für Stabilität. Die Kombination aus einem Haupt- und mehreren Nebenschließblechen ermöglicht die für die Einbruchprävention notwendige Mehrpunktverriegelung, beispielsweise mit Schwenkriegeln, die zusätzlich in den Rahmen fassen. Die mit Stahllappen und vollflächiger Verschraubung versehenen Sicherheitsschließbleche für die Zarge sind nachrüstbar.

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Bildtext 1: Das „Pivota DXS 300 Steel“ weist eine Tragfähigkeit von 350 Kilogramm pro Paar auf und besteht ausschließlich aus Stahl. Dadurch erreicht das Band die Einbruchhemmung der Widerstandsklasse RC4. Das Bild zeigt das Band nach bestandener Einbruchprüfung. Foto: Huber Form Schreinerei GmbH, Triftern-Neukirchen
Bildtext 2: Die in das verdeckt liegende Band „Pivota DXS 300 Steel Safe“ integrierte Bandseitensicherung verhindert, dass sich der Türflügel horizontal oder vertikal verschieben lässt. Dabei greift ein gehärteter Stahlstift auf der Zargenseite in eine Bohrung mit Kragen auf der Gegenseite. Foto: Basys

Bildtext 3: Mit einer externen Bandseitensicherung lassen sich Eingangstüren für die Widerstandsklasse RC3 sichern. Die Lösung von Basys wird flügelseitig mit einem entsprechenden Gegenstück in der Zarge montiert und bleibt für die sichere Verbindung justierbar. Foto: Basys
Bildtext 4: Eine Stiftsicherung, die allen „Objecta“-Türbändern eigen ist, erfüllt den Zusatznutzen der Einbruchhemmung. So auch beim „Objecta 2029/160/56 D18 mit STV 75/56 3-D“ mit vernickelter Oberfläche. Foto: Basys
Bildtext 5: Mit einem so genannten geschlossenen Rahmenteil lässt sich das Objektband dauerhaft und sicher mit der Bandaufnahme verschrauben – es kann bei einem Einbruchversuch nicht herausgedrückt werden. Foto: Basys
Bildtext 6: Die mit Stahllappen und vollflächiger Verschraubung versehenen Sicherheitsschließbleche von Basys für die Zarge sind nachrüstbar. Foto: Basys

BaSys

BaSys steht für Bartels Systembeschläge. Das von Albert und Jürgen Bartels geführte Familienunternehmen entwickelt, produziert und vertreibt seit 1995 ein komplettes Baubeschlagprogramm. Dabei sieht sich BaSys mit seinen Band- und Schließblechsystemen als Problemlöser für Türen- und Zargenhersteller in ganz Europa sowie für nationale und internationale Kunden aus Handel und Handwerk. Im Jahr 2001 stellte das Unternehmen mit der „Pivota“-Produktfamilie als erster deutscher Hersteller ein verdeckt liegendes und dreidimensional justierbares Band vor und initiierte damit einen neuen Designtrend in der Türenbranche. Am Firmensitz im ostwestfälischen Kalletal beschäftigt BaSys rund 90 Mitarbeiter.

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