Die Schirmer Maschinen GmbH aus Verl blickt zufrieden auf die Fensterbau Frontale 2026 zurück. Mit hochautomatisierter Aluminium- und PVC-Profilbearbeitung im Durchlaufverfahren zog der Aussteller rund zehn Prozent mehr Besucher an als noch 2024. Deutlich mehr Kunden kamen mit konkreten Investitionsvorhaben. Der Maschinenbauer sieht sich als Technologieführer im Premiumsegment bestätigt.
Präzision, Geschwindigkeit und eine Flexibilität, die sich ohne manuelles Umrüsten auf die unterschiedlichsten Profilquerschnitte einstellt – das sind die Argumente, mit denen Schirmer seine auf Kundenanforderungen abgestimmten Maschinenkonzepte konfiguriert. Dabei bedient sich der Hersteller aus einem Baukasten weitestgehend standardisierter Prozessmodule. Mit zwei Beispielkonfigurationen für die Aluminium- und die PVC-Profilbearbeitung demonstrierte Schirmer zur Fensterbau Frontale 2026 den neusten Stand der Technik live.
Holzfensterlook mit PVC-Profilen
PVC-Profile mit bereits vorhandener Aluminium-Deckschale bearbeiten oder PVC-Fenster im Holzlook herstellen – dafür eignet sich die zur Frontale gezeigte Beispielkonfiguration für die PVC-Profilbearbeitung. Neben einem 8-Achs-Fräsmodul zum gleichzeitigen Bearbeiten von zwei Seiten präsentierte Schirmer eine flexible Sägekombination aus schneller GX- (2 x 45 Grad) und gegenüberliegender 4-Achs-Schwenksäge. Alle Sägeschnitte finden dabei in einer Aufspannung statt, was zu einer hohen Präzision führt. Für Qualitätskontrollen während des Produktionsprozesses stellte Schirmer eine kamerabasierte Vision-Applikation vor.
Schaltschrankloses Steuerungskonzept
Flexibilität bietet die servomotorische Auflagenverstellung. Aus Qualitätsgründen transportiert Schirmer PVC-Profile zudem immer auf der Falz-, niemals auf der Sichtfläche. Die Steuerung des PVC-Bearbeitungszentrums erfolgte über das schaltschranklose „MX“-System von Beckhoff Automation, mit dem Schirmer fortan alle Anlagentypen ausstattet.
Präzision & Profilindividualität bei Aluminium
Flexibles Spannen mit profilindividuellen Kräften auf Basis frei programmierbarer Servoachsen für präzise vibrationsarme Bearbeitungen bei höchsten Geschwindigkeiten. 5-Achs-Kopf mit automatischem Werkzeugwechsler und Sägeblattaufnahme, mit dem sich zum Beispiel Schifterschnitte realisieren lassen. Dreiseiten-Labeldrucker und der adaptive Vakuumaustransport für Profile mit extravaganter Geometrie, die die Zange nicht greifen kann. Diese Features gehörten auf dem Schirmer-Messestand zur Fensterbau Frontale 2026 zu den Highlights im Aluminiumbereich.
Positive Messebilanz
Im Vergleich zu 2024 kamen nicht nur rund zehn Prozent mehr Besucher zu Schirmer, sondern auch mehr Kunden mit konkreten Investitionsvorhaben, die dem Maschinenbauer die Technologieführerschaft im Premiumsegment spiegelten. Dazu gehörten Bestandskunden, aber auch Neukunden aus der Fenster- und Türenfertigung sowie dem Fassadenbau und Industriekunden aus der allgemeinen Metallbearbeitung. Das Interesse an PVC- und Aluminium-Bearbeitungszentren hielt sich dabei die Waage. Darüber hinaus konnte das Unternehmen interessante Kontakte zu Distributoren in internationalen Märkten knüpfen.
Für die Schirmer Maschinen GmbH hat die Fensterbau Frontale 2026 ihre Rolle als Leitmesse in der Kernbranche untermauert. „Wir sind sehr zufrieden, sowohl mit der Quantität als auch mit der Qualität der Besucher“, sagt Geschäftsführer Ludger Martinschledde, der den 375 Quadratmeter großen Stand in der Halle 3 für 2028 schon wieder gebucht hat.
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