Web 2.0 Lexikon

1. Mai 2017: Die Sache mit der „KSK“

Ein kleines Wortungeheuer ist sie schon, die Künstlersozialkasse, kurz KSK. Dies tut jedoch der Tatsache keinen Abbruch, dass sie freischaffenden Künstlern und Publizisten den Zugang zur gesetzlichen Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung ermöglicht und die Arbeitgeberbeiträge der freiberuflichen Berufsgruppen übernimmt. Der Ausgleich der Differenz zur klassischen Versicherung erfolgt sowohl durch öffentliche Zuschüsse als auch durch die solidarische Pflichtabgabe von Auftraggebern der Kreativleistungen. Insofern spielt die KSK für diese Berufsgruppe eine große Rolle.

Als Anbieter publizistischer Dienstleistungen ist die KSK auch bei bic.PR immer wieder Thema. Damit Kunden nicht erst dann im Bilde sind, wenn es zu unerwarteten Nachzahlungen kommt, sprechen wir gern schon vor dem Start einer Zusammenarbeit darüber. Fakt ist: Wer publizistische Dienstleistungen in Anspruch nimmt, ist zur Abgabe verpflichtet.

Was immer wieder missverstanden wird: Der Beitrag muss von Unternehmen und Organisationen unabhängig davon geleistet werden, ob der Auftragnehmer Mitglied in der KSK ist. Ausschlaggebend ist allein die Tatsache, dass Sie Dienstleistungen dieser Berufsgruppe in Anspruch nehmen – und das ist der Fall, wenn Sie Kunde bei bic.PR sind.

Eine Meldung ist jährlich zum 31. März abzugeben – egal, ob Sie in dem entsprechenden Zeitraum kreative Leistungen in Anspruch genommen haben. Stellt die Rentenkasse fest, dass solche Leistungen eingekauft, jedoch die nötigen Abgaben nicht geleistet wurden, kann es zu den erwähnten Nachzahlungen kommen.

Dieser Beitrag will, kann und darf eine Beratung zu dem Thema natürlich nicht ersetzen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich an die entsprechenden Experten bei der Künstlersozialkasse oder Ihren Steuerberater. Einen Einblick liefert die Webseite der Künstlersozialkasse. Für alle Belange rund um Text, Redaktion und Publizistik ist bic.PR dann wieder der richtige Ansprechpartner.

4. Juli 2016: Neubeginn

Der 4. Juli 2016, ein Unabhängigkeitstag, auch in Verl: Als Einzelunternehmen steht bic.PR seitdem für Dienstleistungen im Bereich Public Relations.

bic.PR geht hervor aus dem Verler Office der MSWW PR-Agentur Redaktionsteam Wilfried Wadsack e.K. In mehr als 13 Jahren hatte Bianca Schmand-Hannemann – kurz „bic“ – hier das nötige Rüstzeug für eine kompetente und nun eigenverantwortliche PR-Beratung erworben.

Für die Zukunft baut sie weiter auf die Kooperation mit der wegbereitenden und seit 1972 erfolgreich agierenden PR-Agentur um Wilfried Wadsack und Cornelia Hackenbruch.

4. Juli 2017: „Wir müssen jetzt professionell wirken“

„Ready to take off“, hieß es bei bic.PR noch vor einem Jahr. Heute steht fest: Der Start ist gelungen. Jetzt geht es weiter, natürlich mit der Vorgabe, nicht nur professionell zu wirken, sondern es auch zu sein. Doch wie lässt sich Professionalität in der PR-Arbeit festmachen?

Kunden mögen es daran merken, dass sie mit Unterstützung der PR-Arbeit tatsächlich häufiger mit neutraler respektiv positiver Berichterstattung in den Medien vorkommen, dass das Unternehmen nach außen und innen sympathisch rüberkommt. Im Idealfall verbessern sich nach längerfristiger Arbeit auch die Geschäftszahlen, obwohl ein direkter Zusammenhang nach wie vor schwer nachweisbar ist.

In der Zusammenarbeit mit den Zielgruppen, insbesondere den Journalisten, offenbart sich Professionalität im direkten Kontakt. Die Journalistenkollegen liefern direktes Feedback, wenn Texte in Form, Inhalt, Zeit und Stil quasi haargenau in ein Magazin passen oder es irgendwo hakt. Im Zweifelsfall bleibt eine Veröffentlichung einfach aus.

Beide Gruppen möchten zufrieden gestellt werden. Hinzu kommt der eigene Anspruch, der mit dem der Kunden mitwächst und sich an irgendwas messen lassen will. Seit Juni 2017 ist bic.PR darum Mitglied in der Deutschen Public Relations Gesellschaft e.V. (DPRG), ein Netzwerk engagierter Kolleginnen und Kollegen, die ihr Wissen konstruktiv miteinander teilen und den Austausch schätzen. Die Satzung umfasst Ziele und Aufgaben, beschreibt den Wertekanon, regelt Verfahrensfragen – kurzum: Sie ist Grundgesetz und Leitbild in einem. Transparenz, Fairness, Integrität und Legalität gehören zum Grundverständnis des Verbandes und seiner Mitglieder.

Ein Kommunikationskodex enthält Ausführungen zu den zentralen Normen und Zielwerten, auf die sich Kommunikationsfachleute berufen: Transparenz, Integrität, Fairness, Wahrhaftigkeit, Loyalität und Professionalität. Er wurde in einem aufwendigen, partizipativen Prozess entwickelt und ist zusammen mit den DRPR-Richtlinien (Organ der freiwilligen Selbstkontrolle der in Deutschland tätigen PR-Fachleute) und den internationalen Kodizes bindend für die Spruchpraxis des Deutschen Rats für Public Relations (DRPR). Der „Code de Lisbonne“ ist der Europäische Kodex für ein professionelles Verhalten in der Öffentlichkeitsarbeit. Daneben hat sich der Verband eine Compliance-Richtlinie gegeben, die Compliance-Beauftragte im Ehrenamt überwachen. Ein Ehrenrat schützt darüber hinaus die berufliche Ehre jedes einzelnen Mitglieds, hält Verstöße gegen die Grundsätze und Interessen des Berufsstandes fest und ahndet sie.

Die DPRG-Mitgliedschaft verleiht der Professionalität bei bic.PR vielleicht eine offizielle Note. Dennoch überlassen wir unsere Kompetenz jetzt nicht dem Berufsverband. Viel mehr gilt es, Professionalität kontinuierlich weiter zu leben mit dem, was wir tun und wie wir es tun. Denn auch ein derartiger Verband ist nur so gut wie seine Mitglieder. Und hinter allem steht, auch den Branchen-Nachwuchs zu fördern und sich für die weitere Professionalisierung des Berufsstandes zu engagieren.

AufgeGRIFFen

Das Jahr 2021 startete grifflos. Damit folgt bic.PR nicht etwa dem Trend nach cleaner, puristischer Möbeloptik. Vielmehr findet sich erstmals kein Kunde aus dem Zierbeschlagbereich mehr im Kundenportfolio. D-Beschlag führte bereits Mitte 2017 „wichtige betriebliche Gründe“ ins Feld. Die Schwinn Beschläge GmbH wurde zum 1. Februar 2021 in die KSB GmbH Klügel Schwinn Beschläge mit neuer personeller Konstellation überführt.

Auf dem stark preisgetriebenen Markt der Zierbeschlaghersteller gehören beide Unternehmen zu den letzten mit Produktionsstandorten in Deutschland. Messepräsenz zeigten sie zuletzt vielversprechend auf der ZOW 2020. Da hatte Oliver Hoffmann, Geschäftsführer der Schwinn Beschläge GmbH, bereits den Gang zum Amtsgericht Darmstadt angetreten und ein Plan-Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Das war am 19. Dezember 2019. Während Schwinn unter Hoffmanns Federführung und mit Unterstützung von bic.PR die Situation des Unternehmens in der Insolvenzphase kontinuierlich und progressiv kommunizierte, ging die Meldung, dass auch D-Beschlag im März 2020 ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt hatte, in der allgemeinen Corona-Problemlage fast unter.

Nun also ist die Schwinn Beschläge GmbH Vergangenheit, Oliver Hoffmann ausgestiegen und bic.PR grifflos unterwegs. Wie es weitergeht in Ober-Ramstadt, darüber informierte die neue KSB GmbH bereits: Der bisherige Personalchef Jens Klügel hat das Unternehmen samt Marken, Geschmacksmustern und Produkten gemeinsam mit dem – nicht mit der Gründerfamilie verwandten – Co-Investor Sven Schwinn im Rahmen eines Asset-Deals übernommen. Beide wollen die von der Marke Schwinn traditionell verkörperten Werte fortführen. Aus einem Bericht des EUWID Holz und Möbel vom 4. Februar 2021 geht zudem hervor, dass die am deutschen Standort angesiedelte Produktion von Kunststoffbeschlägen bereits stillgelegt wurde. Gefertigt werde nun vor allem bei Schwinn in Krakau, aber auch bei Partnerbetrieben in Asien.

Was wird aus „der Wiege des Zierbeschlags“?

So könnte nun tatsächlich in Luckenwalde – in „der Wiege des Zierbeschlags“, wie bic.PR damals den Bericht zum 25-jährigen Unternehmensjubiläum von D-Beschlag überschrieb – einer der letzten deutschen Produktionsstandorte eines Zierbeschlagherstellers erhalten bleiben. Erst 2017/18 hatte D-Beschlag dort zumindest in die Produktion von Aluminium-Griffleisten investiert. Zuvor scheint aber das personelle Fundament des Unternehmens, auf das Geschäftsführer Holger Schmidt gesetzt hatte, zu bröckeln: Im Wohn-Markt-Magazin inside war am 26. Februar 2021 zu lesen, dass Olaf Tödtmann, der erst im August 2020 als Geschäftsleiter Vertrieb und Marketing zu D-Beschlag kam, das Unternehmen zu Ende Februar bereits wieder verlassen habe. Auch sei ihm Vertriebsleiter Michael Bänsch gefolgt.

So darf man gespannt sein, was sich auf dem deutschen Markt für Möbelgriffe aus Alu, Stahl und Zinkdruckguss in nächster Zeit tut, wie stark andere europäische Hersteller und vor allem Händler mit ihren vorwiegend in Asien hergestellten Produkten hereindrängen. Zuweilen hilft ein Blick zurück, um sich die gravierenden Veränderungen vor Augen zu führen: 2003 tauchten mit Becker Beschläge, D-Beschlag, Fennel, Hettich Strothmann, Huwil, Schüco Design, Schwinn und Union Knopf noch acht namhafte Unternehmen mit deutschem Produktionsstandort im Interzum-Katalog auf. Im März 2021 besteht gerade noch die Hälfte.

DESIGN+BESCHLAG Magazin 2020 erschienen

Seit gestern liegt es im Briefkasten, das DESIGN+BESCHLAG Magazin 2020. Der 31. Juli 2020 markiert so einen Meilenstein in der noch jungen Geschichte von bic.PR. Carsten Krüger war als verantwortlicher Redakteur nach acht Jahren im DRW-Verlag Weinbrenner Ende 2019 in den Ruhestand gewechselt, und die Verlagsleitung traf eine neue „alte“ Wahl. Nun obliegt Bianca Hannemann das Editorial:

„Jeder, der einmal längere Zeit im Nebel auf Sicht fahren musste, weiß, wie kräftezehrend dieses Vortasten ist, wie aufmerksam man in jeder Sekunde sein muss und dass man auf jedem Meter die Situation neu beurteilen muss. Manch ein Unternehmen fühlt sich 2020 in so ein Bild hineinversetzt.

Noch letztes Jahr sah die Welt ganz anders aus, erst recht vor 17 Jahren, als ich das erste Mal am Design+Beschlag-Magazin mitarbeiten durfte. Was beschäftigte die Branche damals? Hettich lobte zum vierten Mal seinen studentischen Designwettbewerb aus – mit Rekordbeteiligung. Einer der Siegerentwürfe – ein hängendes Stauraummöbel aus transluzenten Materialien – fand sich auf dem Titel. Sibylle Thierer übernahm die Unternehmensleitung bei Häfele. Bei Auszügen, Scharnieren und Schiebetüren entwickelte sich das gedämpfte Schließen als in den Beschlag integrierte Funktion. Elektronische Schließsysteme eroberten das Möbel. Vielfältig stellte sich die Unternehmenslandschaft bei den Zierbeschlagherstellern dar.

Das Editorial 2003 behandelte das „Allzeit-Tief der Möbelbranche“, die 2002 „ein Minus von 9,6 Prozent verkraften musste“. Die Möbelbeschlagbranche bezifferte den Umsatzverlust damals mit vier Prozent. Weiter hieß es, dass der wirtschaftliche „Druck groß genug war, um mit vielen Innovationen neue Impulse zu generieren.“ Die Lage im ersten Halbjahr 2020 rückt diese Zahlen in eine gänzlich andere Relation. Ungewissheit herrscht vor, vor allem darüber, wann die Sicht wieder aufklart.

Die Situation, in der sich Firmenchefs heute befinden, vergleiche ich gern mit der von Sportlern. Die Herausforderung besteht darin, trotz Ausfalls zahlreicher Wettkämpfe und gemeinschaftlichen Trainings die Ziele nicht aus den Augen zu verlieren, Kondition und Motivation aufrechtzuerhalten. Gesundheit und Grundlagenausdauer schaffen gute Voraussetzungen. Die bisher erarbeiteten Erfolge verdienen Wertschätzung und ermutigen, auf die eigenen Stärken zu bauen. Sie bieten Halt und stiften Sinn, um mit Besonnenheit und Zuversicht seinen Weg zu gehen.

Auf welche Erfolge kann die Beschlagbranche jetzt blicken? Diese Frage beantwortet das Design+Beschlag-Magazin 2020. Hierin findet sich Ausgeklügeltes und Inspirierendes, Haltbares und Nachhaltiges, Naheliegendes und Wertvolles.

Und wenn auch Sie schon einmal längere Zeit im Nebel auf Sicht fahren mussten, dann kennen Sie nicht nur die Anstrengung, die damit verbunden ist, sondern auch das gute Gefühl, wenn das Ziel plötzlich auftaucht und man es heile bis dorthin geschafft hat. Geschwindigkeit spielt dabei – das werden Sie erfahren haben – keine Rolle.“

Werfen Sie nun gern einen Blick ins Magazin … 

DESIGN+BESCHLAG Magazin 2021 erschienen

Mit dem DESIGN+BESCHLAG Magazin 2021 erschien am 23. Juli das Supplement zu HK und Holz-Zentralblatt zum 25. Mal in jährlicher Folge, im zweiten Jahr unter redaktioneller Verantwortung von Bianca Hannemann. Das Editorial verdeutlicht ansatzweise, in welcher besonderen Situation sich die Branche gerade befindet:

„Was für ein Jahr! Die Pandemie stellt die Wirtschaft im Allgemeinen und die Beschlagbranche im Besonderen vor große Herausforderungen.

Nach Umsatzrückgängen im Frühjahr letzten Jahres und exorbitantem Anstieg der Auftragseingänge ab Juli 2020 trifft eine unerwartet hohe Nachfrage auf nach unten regulierte Kapazitätsanpassungen und setzt eine in dieser Form noch nie dagewesene Aufholjagd in Gang – die gleichwohl nicht immer von Erfolg gekrönt ist. Die meisten Beschlaghersteller können jedoch Fertigungsprozesse in einem gemeinsamen Kraftakt mit allen Mitarbeitern stemmen und Lieferketten dank des ständigen Dialogs mit Partnern und Kunden aufrechterhalten.

So schneidet der Umsatz 2020 rückblickend zwar noch ganz gut ab, aber der Aufwand für die Aufrechterhaltung der Warenverfügbarkeit ist enorm – ein ständiger Balanceakt, was Lagerhaltung, Sicherheitsbestände, Kostenmanagement und Liquidität angeht. Im zweiten Quartal 2021 wird es dazu noch mächtig eng bei der Materialversorgung. Die Rohstoffknappheit lässt die Preise für Nichteisenmetalle und Stahl als wichtigste Vormaterialen für hochwertige Beschläge drastisch steigen.

All diesen Widrigkeiten zum Trotz erledigen die meisten Unternehmen im Beschlagbereich ihre Hausaufgaben vorbildlich. Sie entwickeln Produkte weiter, erfinden neue Lösungen, bedienen gekonnt die Trends. Und sie stellen eigene überzeugende digitale Plattformen auf die Beine. Denn zum ersten Mal findet das größte Branchenevent, die Interzum, nicht in Köln, sondern an den Bildschirmen rund um den Globus statt.

Die Themen Individualisierung, effiziente und flexible Raum- und Stauraumnutzung sowie Multifunktionalität bestimmen das Beschlagdesign. Dabei treffen die hochwertigen Neuentwicklungen auf eine überraschend große Investitionsfreude beim Einrichten eines wohnlichen Zuhauses. Homing & Cocooning erfahren in der Pandemie einen zusätzlichen Schub.

Der bietet jetzt die Chance, die Aufmerksamkeit möglichst langanhaltend auf das zu lenken, was moderne Möbel bewegt und Räume gestaltet. Das DESIGN+BESCHLAG Magazin 2021, nebenbei bemerkt das 25. in ununterbrochener Folge, verschafft dazu den Überblick und arbeitet die Höchstleistungen heraus, die die Branche jetzt vorzuweisen hat.

Das Jubiläumsheft zeigt aber ebenso, dass die Hersteller in den letzten 25 Jahren eine ganze Reihe von Klassikern entwickelt haben. Material- und verarbeitungsbedingt sowie durchdacht in Design und Funktion bewähren sie sich schon über viele Jahre und beweisen, dass Nachhaltigkeit nicht neu und kein vorübergehender Trend ist. In ihre Pflege und Weiterentwicklung wird viel investiert. Aus gutem Grund! Als Inbegriff von Beständigkeit geben Klassiker Halt und Sicherheit – im übertragenen Sinn genauso wie im engeren. Neben den echten Innovationen macht genau das auch sie richtig spannend.“

Blättern Sie jetzt online im Heft …

Zur Wintersonnwende

Die längste und dunkelste Nacht des Jahres ist angebrochen. Die Sonne hat ihren tiefsten Stand erreicht. Mythologisch siegt die Dunkelheit über das Licht. Doch der 21. Dezember markiert auch einen Wendepunkt im Jahreszyklus: Mit der Wintersonnwende entsteht im Innersten der größten Dunkelheit neues Licht. Ab jetzt werden die Tage wieder länger, die Sonne beginnt ihre aufsteigende Bahn.

Es wird noch einige Zeit dauern, bis das spürbar wird. So lehrt uns der Dezember, dass dunkle und stille Zeiten, Zeiten der Trauer und des Loslassens dazugehören. Sie geben Gelegenheit, wie die Natur zur Ruhe zu kommen, sich zu sammeln und sich neu zu ordnen. Das Wissen über diesen sich immer wiederholenden Lauf der Sonne lässt uns darauf vertrauen, dass auch die schlimmste Dunkelheit irgendwann ihr Ende findet, auch die schwerste Krise vorübergeht.

Das Jahr 2020 schenkte uns neue Erfahrungen, führte vor Augen, wie wichtig gemeinsames, kluges Handeln ist, lenkte den Blick auf das große Ganze. Für diese Momente, in denen wir trotz Abstand nah beieinanderstanden, bin ich sehr dankbar. Für 2021 wünsche ich Vertrauen in die Wende, Zuversicht, Gesundheit und Kraft sowie Mut und Besonnenheit für alle zukunftsweisenden Entscheidungen.