„Paid Media und Public Relations folgen unterschiedlichen Logiken – und genau darin liegt ihr gemeinsames Potenzial“
Wenn zwei was mit Medien machen, aber doch nicht das Gleiche, und wenn sie dann noch in denselben Branchen unterwegs sind, dann müssen sie einfach die Köpfe zusammenstecken!
Zu diesem Zweck habe ich im Oktober Jan-B. Peters in Münster besucht, wo er in diesem Jahr den Geschäftsführerposten bei der Agentur Mediaplan GmbH übernommen hat. Von ihm stammt das Zitat in der Überschrift. Jan ist das, was man im ganz engen Sinn unter einem Mediaberater versteht. Einer, dem es noch nie nur ums Verkaufen ging. Einer, der weiß, wie wichtig es ist, sich in die Customer Journey des Kunden hineinzuversetzen. Einer, der zuhört und dann zielgruppenspezifisch, strukturiert und langfristig Strategien entwickelt. Dort beginnt wirkungsvolle Kommunikation. Und dort haben wir unseren gemeinsamen Nenner.

Ich war sehr beeindruckt davon, was die Agentur bisher schon auf die Beine gestellt hat. Und daran zeigt sich: Es ist eben nicht dasselbe, wenn zwei was mit Medien machen. Jan drückt es so aus: „Werbung schafft Aufmerksamkeit. Durch gezielte, bewusst ausgewählte Platzierungen rückt sie Marken emotional in den Fokus der Zielgruppe – sie ist der Enabler, der die Tür öffnet für die Bereitschaft, sich mit tiefergehenden Botschaften auseinanderzusetzen. Diese Botschaften entstehen in der PR: Sie geben Marken Sinn, Haltung und Tiefe. Aus diesem Zusammenspiel entsteht die Basis für starke Marken – mit nachhaltigem Erfolg und einer vertrauensvollen Verankerung in der Zielgruppe.“
In unserem Gespräch haben wir Möglichkeiten der Kooperation ausgelotet, aus der sich wertvolle Potenziale für Bau- und Möbelzulieferer ergeben. Mediaplan unterstützt bei der werblichen Mediaplanung, und zwar verlags- und medienübergreifend, bic.PR bei der journalistisch fundierten, redaktionellen Medienarbeit. Beides geht Hand in Hand und gemeinsam mit dem Kunden – wie eine gute Küche, die von innen heraus geplant wird.

Ein kleines Wortungeheuer ist sie schon, die Künstlersozialkasse, kurz KSK. Dies tut jedoch der Tatsache keinen Abbruch, dass sie freischaffenden Künstlern und Publizisten den Zugang zur gesetzlichen Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung ermöglicht und die Arbeitgeberbeiträge der freiberuflichen Berufsgruppen übernimmt. Der Ausgleich der Differenz zur klassischen Versicherung erfolgt sowohl durch öffentliche Zuschüsse als auch durch die solidarische Pflichtabgabe von Auftraggebern der Kreativleistungen. Insofern spielt die KSK für diese Berufsgruppe eine große Rolle.
Der 4. Juli 2016, ein Unabhängigkeitstag, auch in Verl: Als Einzelunternehmen steht bic.PR seitdem für Dienstleistungen im Bereich Public Relations.
Auf dem stark preisgetriebenen Markt der Zierbeschlaghersteller gehören beide Unternehmen zu den letzten mit Produktionsstandorten in Deutschland. Messepräsenz zeigten sie zuletzt vielversprechend auf der ZOW 2020. Da hatte Oliver Hoffmann, Geschäftsführer der Schwinn Beschläge GmbH, bereits den Gang zum Amtsgericht Darmstadt angetreten und ein Plan-Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Das war am 19. Dezember 2019. Während Schwinn unter Hoffmanns Federführung und mit Unterstützung von bic.PR die Situation des Unternehmens in der Insolvenzphase kontinuierlich und progressiv kommunizierte, ging die Meldung, dass auch D-Beschlag im März 2020 ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt hatte, in der allgemeinen Corona-Problemlage fast unter.
Kann ein Schiebebeschlag Türen so dicht schließen, dass sich die Geräuschkulisse spürbar reduziert, dass sich Räume komplett verdunkeln, dass kein Lufthauch durchzieht oder Gerüche? Wie lässt sich eine Glasschiebetür bis 100 Kilogramm barrierefrei öffnen? Kann sich eine Fassade flexibel am Sonnenstand ausrichten und komfortable Licht- und Temperaturbedingungen im Inneren schaffen? Kann man einen Beschlag für Dreh- und Falteinschiebetüren gemeinsam mit Nutzern und Monteuren entwickeln und dabei all ihre Anforderungen und Wünsche umsetzen?
Seit gestern liegt es im Briefkasten, das DESIGN+BESCHLAG Magazin 2020. Der 31. Juli 2020 markiert so einen Meilenstein in der noch jungen Geschichte von bic.PR. Carsten Krüger war als verantwortlicher Redakteur nach acht Jahren im DRW-Verlag Weinbrenner Ende 2019 in den Ruhestand gewechselt, und die Verlagsleitung traf eine neue „alte“ Wahl. Nun obliegt Bianca Hannemann das Editorial:
Mit dem DESIGN+BESCHLAG Magazin 2021 erschien am 23. Juli das Supplement zu HK und Holz-Zentralblatt zum 25. Mal in jährlicher Folge, im zweiten Jahr unter redaktioneller Verantwortung von Bianca Hannemann. Das Editorial verdeutlicht ansatzweise, in welcher besonderen Situation sich die Branche gerade befindet:

